Unter allen fristgerechten Einsendungen wird nach Ende der Quiz-Serie der Sieger mit den meisten korrekten Antworten gekürt. Es ist also nicht unbedingt erforderlich, bei jedem Quiz der Serie mitzumachen, erhöht jedoch deutlich die Chancen.

Als Hauptgewinn winkt eine Einladung samt Fahrt zu einem Rundfunk- bzw. Computermuseum, das wir im Laufe der nächsten Tage hier noch genauer angeben werden. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie müssen wir nämlich zunächst klären, welche Fahrten und Besuche möglich sind. Als weiteren Preis gibt es erneut einen freien Eintritt für ein Jahr in alle unsere Ausstellungen in Liggeringen.

Für fünf weitere Gewinner gibt es je einen unserer tollen CompuRama-Kunstkalender 2020.


CompuRama - Quiz Nr. 3 (2. Serie 2020)

unsere Fragen zu dem abgebildeten Gegenstand:

- Wie heißt dieses Gerät?

- Wer hat es gebaut? Und wo ist der Erfinder geboren?

- Wann wurde es gebaut?

- Welches Schicksal hat der Erbauer durchleben müssen?

 


Teilnahme-bedingungen:

- Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitglieder des Vereins.

- Die Lösungsantworten zum Quiz Nr. 3 müssen bis Freitag, dem 5.6.2020 um 24 Uhr, per E-Mail bei info@compurama-radolfzell.de eintreffen.

- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.



CompuRama - Quiz Nr. 2 (2. Serie 2020)

unsere Fragen zu dem abgebildeten Gegenstand:

- Welche Firma baute den "Schneewittchensarg"?

- Woher kam dieser Name?

- Wie war die technische Bezeichnung dieses Gerätes?

- Wie hießen die Designer dieses Modells (ein Name genügt)?

- In welchen Jahren wurde das Gerät hergestellt?


Teilnahme-bedingungen:

- Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitglieder des Vereins.

- Die Lösungsantworten zum Quiz Nr. 2 müssen bis Freitag, dem 29.5.2020 um 24 Uhr, per E-Mail bei info@compurama-radolfzell.de eintreffen.

- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Hier die Antworten zum Quiz Nr. 2:

Der "Schneewittchensarg" wurde von 1956 bis 1963 vom deutschen Radiohersteller Braun gebaut und hieß eigentlich "BRAUN SK4". Spätere Varianten in gleicher Optik, aber technisch leicht verändert, hießen SK4/1, SK4/2, SK5, SK6, SK61 und SK55.

Die Bezeichnung "Schneewittchensarg" rührt von dem damals neuartigen Abdeckung aus Plexiglas her, die an den gläsernen Sarg von Schneewittchen aus der Zeichentrickverfilmung von Walt Disney erinnert. Zunächst sollte der Braun SK4 mit einer Haube aus Blech ausgestattet werden, die jedoch akustisch ungünstig war. Spätere Phonogeräte wurden dann bei fast allen Herstellern mit Acrylabdeckungen gefertigt.

Die Designer des SK4 waren Hans Gugelot und Dieter Rams.

Als Epoche-prägendes Phonogerät hat es der Schneewittchensarg sogar in das berühmte Museum of Moden Art (MoMA) in New York geschafft.

Weitere Informationen: Wikipedia, braunaudio, MoMA


CompuRama - Quiz Nr. 1 (2. Serie 2020)

unsere Fragen zu dem abgebildeten Gegenstand:

- Um welches Produkt handelt es sich hier?

- Aus welchem Jahr stammt es? (Es wurde ein Jahr zuvor mit Gründung des Unternehmens auf einer Messe in Hannove erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

- Wie heißt das Unternehmen und wer gründete es und wo?

- Welcher später berühmt gewordene Industriedesigner schuf das äußere Design dieses Systems?

- Wie heißen sein Unternehmen und dessen berühmtester Kunde?


Teilnahme-bedingungen:

- Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitglieder des Vereins.

- Die Lösungsantworten zum Quiz Nr. 1 müssen bis Freitag, dem 22.5.2020 um 24 Uhr, per E-Mail bei info@compurama-radolfzell.de eintreffen.

- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Hier die Antworten zum Quiz Nr. 1:

Dieses Gerät wurde als „neuer MDT-Computer“ (MDT = Mittlere Datentechnik) vorgestellt. Es handelt sich um einen CTM 70/600 mit hier u.a. 2 Kassettenlaufwerken (im Container links) der Firma CTM Computertechnik Müller GmbH aus Konstanz (damals: Litzelstetten) aus dem Jahr 1973. Die Firma wurde ein Jahr zuvor vom Ehepaar Otto und Ilse Müller gegründet, und der„Magnetkonten-Computer“ CTM 70 auf der CeBIT 1972 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Damals allerdings noch ohne Kassettenlaufwerke. Basis der Systemfamilie CTM 70, die später um das Magnetplattensystem CTM70/800 und die Dialogcomputer CTM70/900 und /9000 mit intelligenten Bildschirmarbeitsplatz-Rechnern und einem lokalen Netzwerk ergänzt wurden und in der Mittleren Datentechnik recht erfolgreich waren, war die von Otto Müller entwickelte 16-Bit-CPU auf einer Platine. Otto Müller gilt als deutscher Computerpionier (u.a. Telefunken TR 10, Nixdorf 820, Triumph-Adler TA 1000, Hyperstone E1). Das äußere Design der ersten CTM 70 Systeme wurde von Hartmut Esslinger entworfen, der später die Firma „frog design“ (zuvor: Esslinger Design) in Herrenberg gründete und u.a. sehr erfolgreiche Designs für Apple entwarf; z.B. den Apple IIc+ und Apples „Snow-White“-Linie. Heute beschäftigt frog design über 1600 Mitarbeiter weltweit, während CTM 1989 für einen symbolischen Preis von den 2 ehemaligen Commodore-Managern Harald Speyer und Walter Bartholomä übernommen und in ITOS Computer umbenannt wurde. Später wurde ITOS von Peacock erworben und 2002 aufgelöst.